Lernen mit Methode

Das richtige Konzept

Sie möchten sicher gerne wissen, wie die Online-Lernumgebung für Ihren Kurs aufgebaut ist. Wir haben viel Zeit, unsere Berufserfahrung und pädagogische Überlegungen in die Konzeption der Kurse eingebracht. Online Learning ist in unserem Verständnis keineswegs etwas wie eine “Notlösung mangels Lehrangebot vor Ort”. Ein großer Vorteil ist bereits die Tatsache, dass man Tempo und genauen Zeitpunkt der Kursbearbeitung selbst bestimmen kann. Man hat Gelegenheit, sich gedanklich angemessen mit dem Lehrstoff auseinanderzusetzen. Trotzdem lernt man bei uns nicht alleine, sondern gemeinsam in der Gruppe und tauscht sich aus mit den anderen Kursteilnehmern im Forum unserer Kursumgebung.

 

vecchio libro con mela rossaLernen früher und heute

Zuhören und Auswendiglernen war früher in der Schule die Methode der Wahl. Komplexere technische Zusammenhänge muss man sich jedoch anders erarbeiten. Online Learning ist hierbei dem herkömmlichen Lernen im Seminarraum in mancherlei Hinsicht überlegen. Vorausgesetzt, man macht es richtig.

 

 

Aktive Mitarbeit ist wichtig

Manche Onlinekurse bestehen ausschliesslich aus langen Textseiten mit Lehrstoff, durch die man sich bis ans Kursende durchklickt. Dann gibt es Angebote, die nur aus Lehrvideos bestehen. Sie kennen solche Videos sicherlich, beispielsweise aus Youtube, Coursera oder der iTunes University. Diese Videos können sehr hilfreich sein und wir empfehlen, dort ausführlich herumzustöbern. Ganze Vorlesungsreihen wurden für diese Zwecke aufgezeichnet. Aber: einem Kurs, der sich auf Videos beschränkt, fehlt das wesentliche Element für einen nachhaltigen Lernerfolg. Wir wissen alle aus Erfahrung: reines Zuschauen ersetzt nie das aktive Mitarbeiten und Einüben.

 

So verstehen wir Online Learning

Uns ist wichtig, dass jeder Teilnehmer aktiv mitwirkt und eigene Ergebnisse erarbeitet. Diese im Rahmen der Unterrichtseinheiten selbst oder gemeinsam mit Dozenten und anderen Teilnehmern erstellten Ergebnisse sollen jedoch nicht einfach nur Hausaufgaben sein. Vielmehr sollten die bearbeiteten Aufgaben bereits nützliche Teile zum eigenen Vorhaben beisteuern. Abgesehen davon: was man selbst erarbeitet, das wird in der Regel viel besser verstanden und länger erinnert, als Dinge, die man sich einfach nur durchliest.

 

Austausch mit anderen Kursteilnehmern

Social Networking Friends DiagramFachlicher Austausch mit den anderen Kursteilnehmern ist wichtig. Das gilt nicht nur für Lernmotivation und eigenen Ehrgeiz. Man fühlt sich nicht alleine, wenn man kurzzeitig an einer Fragestellung hängenbleibt und darüber nachdenkt, welche Lösung im konkreten Fall die beste sein könnte. Aufgaben und Probleme gemeinsam zu lösen macht Freude, baut gegenseitig auf, und die Kursteilnehmer können untereinander nützliche Tips austauschen. Die eingereichten Lösungsvorschläge werden oftmals auch den anderen Teilnehmern im Kurs zugänglich gemacht, denn diese können und sollen sich gegenseitig Feedback geben.

 

 

Für die Kommunikation untereinander gibt es in jedem Kurs ein Forum. Dort kann man sich vorstellen, in zugehörigen Blogs mit anderen austauschen, Fragen stellen, und ebenso den anderen weiterhelfen. Manche Aufgaben werden zudem in kleinen Teams bearbeitet. Auch das sind Vorzüge des Online Learning. Viele Kursteilnehmer bleiben auch nach dem Kurs weiter miteinander in Kontakt.

 

 

 

Wissensvermittlung

Composition with books and tablet computer on the tableBevor wir Aufgaben stellen und diese gemeinsam bearbeiten, muss jeweils das zugehörige Fachwissen bereitgestellt werden. Das tun wir in verschiedener Weise: als Textbausteine auf den Webseiten des Kurses, je nach Bedarf angereichert mit Grafiken, Tabellen, Screenshots und Fotos. Ebenso in Form von Links zu externen Informationsquellen, Videos, Leseempfehlungen, und manches mehr.

 

 

Selbstkontrolle durch kleine Tests

In unseren Lerneinheiten sind jede Woche mehrere Minitests zur Selbstkontrolle eingebaut. Diese Tests haben keinerlei Auswirkungen darauf, ob man einen Kurs “besteht” oder nicht. Sie helfen aber den Teilnehmern einzuschätzen, ob sie den vorangegangenen Themenblock angemessen bearbeitet haben. Im Bedarfsfall lässt sich dann jeder Test nach Belieben wiederholen.

 

 

 

Regelmäßiges Feedback durch den Kursleiter

Im Kurs sind regelmäßig Aufgaben zu bearbeiten. Diese können sich im Umfang sehr unterscheiden. Manche erledigt man in zehn Minuten, andere (insbesondere zum Kursende) erfordern mehr Zeitaufwand. Eingereichte Aufgaben werden vom Kursleiter kommentiert. Dabei achten wir darauf, dass Sie aussagekräftige Anmerkungen und (falls nötig) Verbesserungsvorschläge erhalten. So profitieren wir alle von wechselseitigem Feedback.

 

 

Abschlusszertifikat

Jede(r) Teilnehmer(in) erhält am Kursende ein Abschlusszertifikat. Voraussetzung ist, dass die gestellten Aufgaben bearbeitet und rechtzeitig abgegeben werden. Auch die aktive Teilnahme an den Gruppendiskussionen ist erforderlich, ebenso die Mitarbeit bei der gegenseitigen Bewertung bzw. Kommentierung eingereichter Aufgaben.